20.07.2011 Windräder für den Klima-Sparbrief
Stadtwerke Greifswald
Mit der klimaschonenden Wärme- und Stromerzeugung in Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen und dem Betrieb mehrerer Solaranlagen gestalten die Stadtwerke aktiv die Umwelt. Darüber hinaus hat die Unternehmensgruppe im vergangenen Jahr bereits in drei Windkraftanlagen investiert. Seit Anfang Juli leisten nun zwei weitere, hochmoderne Anlagen einen Beitrag zum Ausbau der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien. Die Mittel stammen aus dem zwei Millionen Euro umfassenden Klima-Sparbrief, den die Stadtwerke zusammen mit der Sparkasse Vorpommern im vergangenen Jahr für 5 Jahre aufgelegt haben. Kunden der Stadtwerke hatten die Möglichkeit sich aktiv am Klimaschutz zu beteiligen und erhalten für ihre Einlage eine jährliche Verzinsung von drei Prozent. Aktuell handelt es sich um einen kleinen Windpark (Nechlin II), bestehend aus zwei Windkraftanlagen des Branchenführers Enercon, Beteiligungspartner ist auch hier die Enertrag AG. Die Anlagen verfügen über eine Nabenhöhe von jeweils 138 Metern und einen Rotordurchmesser von 82 Metern und überstreichen damit eine Fläche von 5.300 m². Das Windfeld befindet sich ca. 6 km südwestlich der Stadt Pasewalk im Landkreis Uckermark. In Vorpommern ist es weiterhin schwierig Windvorrangflächen zu bekommen, um weitere Windkraftanlagen in der näheren Umgebung der Hansestadt zu errichten. Aus der Windenergie erwarten die Stadtwerke eine jährliche „Ernte“ von 14,3 Millionen Kilowattstunden, was 7,2 Prozent des Greifswalder Stromverbrauchs entspricht.

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